Affektregulation

Die Fähigkeit, starke Gefühle wahrzunehmen, einzuordnen und zu steuern.

Analoge Bindung

Analoge Bindung beschreibt die direkte, persönliche Beziehung zwischen Fachkraft und Klient. Sie entsteht durch Verlässlichkeit, Präsenz und wiederholte reale Erfahrung.

In Artikeln: Psychotherapie zwischen digital und analog

Anschlusshilfe

Eine Hilfe, die nach der akuten Schutzphase beginnt, etwa ambulante Familienhilfe, Pflegefamilie oder eine stationäre Wohngruppe.

Autistisches Spektrum

Ein breites Spektrum von Entwicklungsbesonderheiten, vor allem in sozialer Kommunikation, Wahrnehmung und Reizverarbeitung.

In Artikeln: Mentalisieren bei Autismus: Praxis in Therapie

Außenbetreutes Wohnen

Eine Wohnform mit weniger enger Begleitung, die Jugendliche auf mehr Selbstständigkeit vorbereitet.

Begleiteter Elternbesuch

Bei einem begleiteten Besuch unterstützt oder beobachtet eine Fachkraft den Kontakt zwischen Eltern und Kind. Umfang und Aufgabe der Begleitung werden vorher festgelegt.

Beschwerdemanagement

Ein geregelter Weg, über Belastungen, Konflikte oder Grenzverletzungen zu sprechen und Hilfe zu bekommen. Kinder müssen wissen, an wen sie sich wenden können und was dann passiert.

In Artikeln: Transsexualität in der Jugendhilfe: Praxisblick, Kinderschutz im Internet: Was Eltern tun können, Mobbing in der Schule - erkennen und sich gemeinsam dagegen wehren, Partizipation Jugendhilfe: Beteiligung, die trägt

Beschwerdeverfahren

Das Beschwerdeverfahren beschreibt zugängliche Wege, über die Kinder, Jugendliche und Eltern Kritik, Unrecht oder Grenzverletzungen ansprechen können.

In Artikeln: Kinderschutz und Rechte: So schützen wir Kinder

Bindungsstörung

Eine Störung der Beziehungsentwicklung, bei der ein Kind verlässliche Nähe, Schutz und Resonanz nicht ausreichend aufbauen konnte.

Clearing

Eine zeitlich begrenzte Klärungsphase, in der Hilfebedarf, Belastungen, Ressourcen und geeignete nächste Schritte eingeschätzt werden.

In Artikeln: Aufnahme und Clearing: Ablauf für Jugendämter

Clearingbericht

Abschlussbericht mit Auftrag, Verlauf, Beobachtungen, Ressourcen, Belastungen und fachlicher Empfehlung.

Clearinggruppe

Stationäres Angebot, in dem junge Menschen leben und im strukturierten Alltag pädagogisch und diagnostisch eingeschätzt werden.

Clearingverfahren

Phase der Klärung, in der Bedarf, Belastungen und passende Hilfeformen geprüft werden. Bei unbegleiteten Minderjährigen dient es der fachlichen Einordnung und Planung weiterer Schritte.

In Artikeln: Flüchtlingskinder: Trauma und Folgen, Schulverweigerung - Ursachen verstehen und passende Wege für Unterstützung finden, Schule, Freizeit, Vereine

Cyber-Grooming

Gezielte Anbahnung von Kontakt zu Kindern oder Jugendlichen über digitale Medien mit dem Ziel, Vertrauen aufzubauen und sexuelle Übergriffe vorzubereiten. Die Manipulation läuft oft schrittweise und bleibt anfangs schwer erkennbar.

In Artikeln: Kinderschutz im Internet: Was Eltern tun können

Cybermobbing

Cybermobbing ist Mobbing über digitale Medien wie Chats, soziale Netzwerke oder Messenger. Inhalte verbreiten sich schnell und bleiben oft lange sichtbar.

In Artikeln: Mobbing in der Schule - erkennen und sich gemeinsam dagegen wehren

Deeskalation

Deeskalation umfasst Haltung, Kommunikation und organisatorische Maßnahmen, die Anspannung verringern und weitere Grenzverletzungen verhindern sollen.

In Artikeln: Deeskalation im Team: Haltung vor Technik

Digitale Identität

Die Art, wie sich ein junger Mensch online zeigt und wahrgenommen wird. Dazu gehören Profile, Bilder, Nachrichten und die Rolle, die er in digitalen Räumen einnimmt.

In Artikeln: Aufwachsen und psychische Entwicklung in digitalen Welten

Digitale Vernetzung

Digitale Vernetzung meint den Austausch über technische Wege wie Telefon, Video, E-Mail oder Online-Dienste. Sie erleichtert Abstimmung und Kontakt, ersetzt aber keine persönliche Beziehung.

In Artikeln: Psychotherapie zwischen digital und analog

Elternarbeit

Geplante Zusammenarbeit zwischen Fachkräften und Eltern, um Entwicklung, Schutz und Perspektiven des Kindes zu sichern.

In Artikeln: Zusammenarbeit mit Eltern in der Jugendhilfe

Entwicklungsbericht

Der Entwicklungsbericht beschreibt beobachtbare Veränderungen, Ressourcen und Schwierigkeiten. Er unterstützt die Fortschreibung des Hilfeplans.

Erziehungspartnerschaft

Fachlich geordnete Kooperation zwischen Jugendhilfe und Eltern mit klaren Rollen, Zielen und Grenzen.

In Artikeln: Zusammenarbeit mit Eltern in der Jugendhilfe

Fachdienst

Fachkräfte mit psychologischer oder therapeutischer Qualifikation, die pädagogische Arbeit fachlich begleiten.

Fallbesprechung

In einer Fallbesprechung ordnet das Team Beobachtungen ein, prüft bisherige Maßnahmen und stimmt das weitere pädagogische Vorgehen ab.

In Artikeln: Deeskalation im Team: Haltung vor Technik

Fallverantwortung

Das Jugendamt steuert den Einzelfall, führt das Hilfeplanverfahren und trifft die erforderlichen Entscheidungen über die Hilfe.

Freier Träger

Ein freier Träger erbringt vereinbarte Leistungen der Jugendhilfe, etwa in einer Wohngruppe. Er dokumentiert den Verlauf und bringt seine fachliche Einschätzung in die Hilfeplanung ein.

Frühe Hilfen

Frühe Hilfen sind Unterstützungsangebote für Familien ab der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren des Kindes. Sie setzen früh an, bevor Belastungen sich verfestigen.

Gefährdungseinschätzung

Fachlich begründete Prüfung von Art, Wahrscheinlichkeit und Dringlichkeit einer möglichen Gefahr.

Geschwisterbeziehung

Die Beziehung zwischen Brüdern und Schwestern. Sie umfasst Nähe, Konkurrenz, Loyalität und Abgrenzung und prägt die Entwicklung oft über viele Jahre.

In Artikeln: Geschwisterbeziehungen in der Jugendhilfe

Gewichtige Anhaltspunkte

Konkrete Hinweise, die eine mögliche Kindeswohlgefährdung ernsthaft vermuten lassen.

Guter Grund

Die Annahme des guten Grundes betrachtet auffälliges Verhalten als früher sinnvolle Bewältigungsstrategie. Sie erklärt das Verhalten, ohne Grenzverletzungen zu entschuldigen.

Heilpädagogisch-therapeutische Gruppe

Eine Gruppe mit enger Betreuung und therapeutischer Begleitung für Kinder und Jugendliche mit hohem Förder- und Unterstützungsbedarf.

In Artikeln: Kinderheim: Was ist das? Ablauf, Kosten und Alternativen

Heilpädagogische Förderung

Gezielte Unterstützung bei Entwicklungs- und Lernschwierigkeiten. Sie orientiert sich an den Fähigkeiten des einzelnen Kindes und verbindet Förderung mit Alltagserleben.

Heimfahrt

Eine Heimfahrt ist ein geplanter Aufenthalt des Kindes bei seiner Familie. Dauer, Abholung, Rückkehr und Verantwortlichkeiten werden mit der Wohngruppe abgestimmt.

Hilfe zur Erziehung

Leistungen nach dem SGB VIII, die Familien und junge Menschen unterstützen, wenn Erziehung, Entwicklung oder Schutz im Alltag nicht mehr ausreichend gesichert sind.

In Artikeln: Warum stationäre Jugendhilfe? - Ein ehrlicher Blick auf eine oft missverstandene Hilfeform

Hilfeplan

Der Hilfeplan hält Bedarf, Ziele, Aufgaben und Verlauf einer Jugendhilfemaßnahme fest. Das Jugendamt verantwortet das Verfahren und beteiligt den jungen Menschen sowie weitere Betroffene.

Hilfeplangespräch

Im Hilfeplangespräch prüfen die Beteiligten den bisherigen Verlauf und vereinbaren die nächsten Schritte. Dauer und Teilnehmer richten sich nach dem einzelnen Fall.

Hilfeplanung

Die fachliche Planung von Zielen, Schritten und Zuständigkeiten in der Jugendhilfe. Sie wird regelmäßig überprüft und an die Entwicklung des jungen Menschen angepasst.

In Artikeln: Aufnahme und Clearing: Ablauf für Jugendämter, Aufwachsen und psychische Entwicklung in digitalen Welten, Kinderheim: Was ist das? Ablauf, Kosten und Alternativen, Mutter-Kind-Wohnen in Kempten, Schule, Freizeit, Vereine, Verselbstständigung in der Jugendhilfe, Zusammenarbeit mit Eltern in der Jugendhilfe

Hilfeplanverfahren

Im Hilfeplanverfahren werden Ziele, Maßnahmen und Zuständigkeiten gemeinsam mit Jugendamt, Einrichtung und weiteren Beteiligten festgelegt. Es wird regelmäßig überprüft und angepasst.

In Artikeln: Fachbegriffe der Jugendhilfe: Glossar, Mobbing in der Schule - erkennen und sich gemeinsam dagegen wehren, Rückführung: Wann der Weg nach Hause wieder tragen kann

Identitätsentwicklung

Der Prozess, in dem ein junger Mensch ein Bild von sich selbst entwickelt. In der Jugend ist dieser Prozess besonders offen, aber auch störanfällig.

In Artikeln: Transsexualität in der Jugendhilfe: Praxisblick

Impulskontrolle

Die Fähigkeit, spontane Reaktionen zu bremsen und Verhalten zu steuern.

Innenbetreutes Wohnen

Eine Wohnform mit mehr Eigenverantwortung für Jugendliche, die ihren Alltag schon weitgehend selbstständig organisieren können.

In Artikeln: Kinderheim: Was ist das? Ablauf, Kosten und Alternativen, Verselbstständigung in der Jugendhilfe

Inobhutnahme

Vorläufige Schutzmaßnahme für Kinder und Jugendliche in einer akuten Krisenlage. Sie dient der sofortigen Sicherung des Kindeswohls.

In Artikeln: Fachbegriffe der Jugendhilfe: Glossar

Insoweit erfahrene Fachkraft

Kinderschutzfachlich qualifizierte Fachkraft, die bei der Einschätzung des Gefährdungsrisikos berät.

Jugendhilfe

Hilfesystem für Kinder, Jugendliche und Familien, das Schutz, Förderung und Erziehung unterstützt. In stationären und teilstationären Angeboten kann es Alltag, Therapie und Bildung eng verbinden.

In Artikeln: Schulverweigerung - Ursachen verstehen und passende Wege für Unterstützung finden, Mentalisieren bei Autismus: Praxis in Therapie

Kindesentwicklung

Der Begriff beschreibt die körperliche, emotionale, soziale und geistige Entwicklung eines Kindes über die Zeit. Sie hängt stark von Beziehung, Sicherheit und Alltagserfahrungen ab.

In Artikeln: Kindesentwicklung: Grundbedürfnisse und Leistungsdruck

Kindeswohl

Maßstab dafür, ob Schutz, Versorgung, Förderung und Entwicklung eines Kindes ausreichend gesichert sind.

In Artikeln: Rückführung: Wann der Weg nach Hause wieder tragen kann

Kindeswohlgefährdung

Eine Kindeswohlgefährdung liegt vor, wenn die körperliche, seelische oder geistige Entwicklung eines Kindes erheblich bedroht ist und kein ausreichender Schutz besteht.

In Artikeln: Fachbegriffe der Jugendhilfe: Glossar, Kinderschutz und Rechte: So schützen wir Kinder

KoKi-Netzwerk

KoKi steht in Bayern für die Koordinierenden Kinderschutzstellen. Sie vernetzen Fachstellen und helfen, Familien früh an passende Angebote anzubinden.

Krisenkommunikation

Krisenkommunikation bezeichnet festgelegte Informations- und Entscheidungswege für Ereignisse, die unverzügliches Handeln verlangen.

Loyalitätskonflikt

Innere Belastung eines Kindes, wenn es sich zwischen Eltern, Wohngruppe oder anderen wichtigen Bezugspersonen entscheiden zu müssen glaubt.

In Artikeln: Rückführung: Wann der Weg nach Hause wieder tragen kann

Medienkompetenz

Die Fähigkeit, digitale Medien sicher, kritisch und sinnvoll zu nutzen. Dazu gehört, Risiken zu erkennen, Inhalte einzuordnen und persönliche Daten zu schützen.

In Artikeln: Kinderschutz im Internet: Was Eltern tun können

Mentalisieren

Die Fähigkeit, eigenes und fremdes Verhalten über innere Zustände wie Gedanken, Gefühle und Absichten zu verstehen.

In Artikeln: Mentalisieren bei Autismus: Praxis in Therapie

Mobbing

Mobbing ist wiederholte psychische oder körperliche Gewalt gegen eine Person über einen längeren Zeitraum. Typisch sind ein Machtgefälle, Ausgrenzung und eine deutliche Belastung für das betroffene Kind.

In Artikeln: Mobbing in der Schule - erkennen und sich gemeinsam dagegen wehren

Mutter-Kind-Gruppe

Ein Angebot für junge Mütter oder Väter mit Kindern, das Versorgung, Erziehung und Verselbständigung gemeinsam betrachtet.

In Artikeln: Kinderheim: Was ist das? Ablauf, Kosten und Alternativen, Verselbstständigung in der Jugendhilfe

Mutter-Kind-Wohnen

Ein stationäres Jugendhilfeangebot, in dem Mutter und Kind gemeinsam leben und im Alltag pädagogisch begleitet werden. Ziel ist Stabilisierung, Versorgung und Entwicklung von Erziehungskompetenz.

In Artikeln: Mutter-Kind-Wohnen in Kempten

Nachbetreuung

Begleitung nach dem Auszug, damit Übergänge stabil bleiben und bei Problemen früh reagiert werden kann.

In Artikeln: Verselbstständigung in der Jugendhilfe

Optimierungszwang

Damit ist der Druck gemeint, ständig besser, schneller oder erfolgreicher sein zu müssen. Bei Kindern kann das zu Stress, Rückzug oder Verweigerung führen.

In Artikeln: Kindesentwicklung: Grundbedürfnisse und Leistungsdruck

Parentifizierung

Ein Zustand, in dem ein Kind Aufgaben oder Verantwortung übernimmt, die eigentlich bei den Eltern liegen. Das kann zu Überforderung und innerer Anspannung führen.

In Artikeln: Geschwisterbeziehungen in der Jugendhilfe

Partizipationskonzept

Regelung, wie Kinder, Jugendliche oder Mütter beteiligt werden. Dazu gehören Mitbestimmung, Beschwerdemöglichkeiten und Schutz vor Grenzverletzungen.

In Artikeln: Aufnahme und Clearing: Ablauf für Jugendämter, Flüchtlingskinder: Trauma und Folgen

perinatales Trauma

Ein perinatales Trauma entsteht im Zusammenhang mit Schwangerschaft, Geburt oder der Zeit direkt danach. Es kann die Bindung und die frühe Entwicklung des Kindes beeinflussen.

Psychologischer Fachdienst

Der psychologische Fachdienst unterstützt Diagnostik, Therapieplanung, Fallbesprechungen und die fachliche Einordnung belastender Situationen im Gruppenalltag.

In Artikeln: Deeskalation im Team: Haltung vor Technik, Kinderschutz und Rechte: So schützen wir Kinder

Psychotherapie

Psychotherapie ist die fachliche Behandlung seelischer Belastungen, Störungen und Krisen durch Gespräche, Beziehung und methodisch geplante Interventionen.

In Artikeln: Psychotherapie zwischen digital und analog

Psychotherapie Autismus

Therapeutische Arbeit mit Menschen im autistischen Spektrum, angepasst an ihre Wahrnehmung, Sprache und Belastbarkeit.

In Artikeln: Mentalisieren bei Autismus: Praxis in Therapie

Rückführung

Geplanter Prozess, bei dem ein Kind oder Jugendlicher aus einer stationären Hilfe in die Herkunftsfamilie zurückkehrt.

In Artikeln: Rückführung: Wann der Weg nach Hause wieder tragen kann

Schulabsentismus

Oberbegriff für wiederholtes oder längeres Fernbleiben vom Unterricht. Dazu gehören offene Verweigerung, häufige Fehlzeiten und auch passive Formen der Teilnahme ohne echte Beteiligung.

In Artikeln: Schulverweigerung - Ursachen verstehen und passende Wege für Unterstützung finden

Schulverweigerung

Verhalten, bei dem ein Kind oder Jugendlicher Schule meidet oder den Unterricht aktiv ablehnt. Dahinter stehen oft Angst, Überforderung oder Konflikte.

In Artikeln: Schulverweigerung - Ursachen verstehen und passende Wege für Unterstützung finden

Schutzkonzept

Ein Schutzkonzept legt fest, wie Kinder und Jugendliche vor Grenzverletzungen, Gewalt und Übergriffen geschützt werden. Es enthält Regeln, Zuständigkeiten und Verfahren für den Ernstfall.

In Artikeln: Kinderschutz im Internet: Was Eltern tun können, Kinderschutz und Rechte: So schützen wir Kinder, Mobbing in der Schule - erkennen und sich gemeinsam dagegen wehren

Selbstregulation

Die Fähigkeit, Gefühle, Impulse und Stressreaktionen zu steuern und sich innerlich zu beruhigen.

Selbstwirksamkeit

Das Erleben, mit dem eigenen Handeln etwas bewirken zu können. In der Jugendhilfe ist das ein wichtiger Schutzfaktor für Entwicklung und Stabilisierung.

In Artikeln: Partizipation Jugendhilfe: Beteiligung, die trägt

Sorgeberechtigte

Personen, denen die elterliche Sorge für ein Kind rechtlich zusteht. Eine Inobhutnahme entzieht ihnen das Sorgerecht nicht automatisch.

Stabilisierung

Stabilisierung umfasst pädagogische und therapeutische Schritte, die Sicherheit, Orientierung und Selbstregulation fördern. Sie ist von einer gezielten Traumakonfrontation zu unterscheiden.

stationäre Jugendhilfe

Eine Hilfeform der Kinder- und Jugendhilfe, bei der Kinder, Jugendliche oder junge Volljährige in einer Einrichtung leben und dort im Alltag begleitet, geschützt und gefördert werden.

In Artikeln: Transsexualität in der Jugendhilfe: Praxisblick, Psychotherapie zwischen digital und analog, Kinderheim: Was ist das? Ablauf, Kosten und Alternativen, Warum stationäre Jugendhilfe? - Ein ehrlicher Blick auf eine oft missverstandene Hilfeform

Strukturelle Störung

Ein tiefgreifendes Muster von Beeinträchtigungen in Selbstregulation, Beziehung und innerer Organisation, meist nach frühen und anhaltenden Belastungen.

Transsexualität

Bezeichnet eine Geschlechtsidentität, die nicht mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht übereinstimmt. In der Fachpraxis geht es um Anerkennung, Schutz und passende Begleitung.

In Artikeln: Transsexualität in der Jugendhilfe: Praxisblick

Unbegleitete Minderjährige

Kinder und Jugendliche, die ohne sorgeberechtigte Bezugsperson in Deutschland ankommen und besonderen Schutz- und Hilfebedarf haben.

In Artikeln: Flüchtlingskinder: Trauma und Folgen

Verselbstständigung

Der Prozess, in dem Jugendliche lernen, ihren Alltag zunehmend eigenständig zu bewältigen. Dazu gehören Wohnen, Geld, Termine, Behörden und soziale Verantwortung.

In Artikeln: Aufwachsen und psychische Entwicklung in digitalen Welten, Fachbegriffe der Jugendhilfe: Glossar, Flüchtlingskinder: Trauma und Folgen, Partizipation Jugendhilfe: Beteiligung, die trägt, Schulverweigerung - Ursachen verstehen und passende Wege für Unterstützung finden, Verselbstständigung in der Jugendhilfe

Verselbständigung

Der Prozess, in dem eine junge Mutter zunehmend eigenständig für sich und ihr Kind sorgen kann. Dazu gehören Alltag, Behördenwege, Versorgung und langfristige Perspektiven.

In Artikeln: Aufnahme und Clearing: Ablauf für Jugendämter, Geschwisterbeziehungen in der Jugendhilfe, Kindesentwicklung: Grundbedürfnisse und Leistungsdruck, Mutter-Kind-Wohnen in Kempten, Schule, Freizeit, Vereine, Warum stationäre Jugendhilfe? - Ein ehrlicher Blick auf eine oft missverstandene Hilfeform

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