Häufige Fragen für Eltern
Unterbringung, Besuche, Kosten, Rückführung und Ihre Rolle als Eltern – hier beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um die Hilfe für Ihr Kind.
Eine stationäre Hilfe bei kids24 kommt infrage, wenn das Jugendamt sie prüft oder anordnet.
Die genaue Passung klären wir gemeinsam mit dem Jugendamt und Ihnen im Hilfeplanverfahren.
Ja. Kontakt zwischen Ihnen und Ihrem Kind wird im Hilfeplan und mit der Gruppe besprochen und geplant.
Besuche, Telefonate und Ausgänge sind Teil der vereinbarten Ziele und werden von uns angeleitet oder begleitet.
Als Eltern werden Sie regelmäßig einbezogen: Gespräche, Hilfeplanung und feste Ansprechpartner.
Das Ziel der Hilfe (z. B. Rückführung) wird gemeinsam mit Ihnen und dem Jugendamt festgelegt.
Die Kosten der stationären Jugendhilfe trägt in der Regel das zuständige Jugendamt.
Ob und in welcher Höhe Sie sich an den Kosten beteiligen müssen, entscheidet das Jugendamt nach Ihrer wirtschaftlichen Situation.
Die Dauer der Unterbringung hängt von Hilfeart und Zielsetzung ab.
Wir arbeiten mit dem Jugendamt zusammen und klären die Dauer gemeinsam.
Nein. kids24 ist Partner der Eltern, nicht deren Ersatz oder Konkurrenz.
Wir sind ein spezialisiertes Angebot für Kinder und Jugendliche, die eine intensive Hilfe benötigen. Wir sind keine Konkurrenz zu Ihnen als Eltern, sondern ein Partner, der Ihnen Unterstützung bietet. Wir arbeiten immer familienergänzend und nicht ersetzend.
Die Entscheidung trifft das Jugendamt – nicht kids24; teils unter Beteiligung des Gerichts.
Wir nehmen ein Kind erst auf, wenn die Hilfe vereinbart ist.
In der Regel ja: Eine Unterbringung bedeutet nicht automatisch Sorgerechtsentzug.
Eine Unterbringung in der Jugendhilfe bedeutet nicht automatisch, dass Ihnen das Sorgerecht entzogen wird. Was genau gilt, hängt von Ihrer Situation ab und wird vom Jugendamt bzw. Gericht geregelt.
kids24 bietet therapeutische Wohngruppen, Mutter-Kind, Clearing sowie innen- und außenbetreutes Wohnen.
Welches Angebot passt, klären wir gemeinsam mit dem Jugendamt.
kids24 liegt in Kempten im Allgäu, mit einem weiteren Standort in Waltenhofen.
Die genaue Anschrift und Anfahrt teilen wir Ihnen gerne mit.
Ihr Kind lebt in einer kleinen Wohngruppe mit höchstens 8 Kindern und Jugendlichen und hat in der Regel einen eigenen Rückzugsraum.
So entsteht ein familiäres, überschaubares Umfeld.
Sie haben eine feste Ansprechperson in der Gruppe und werden regelmäßig informiert.
Zusätzlich gibt es Hilfeplangespräche, in denen die Entwicklung Ihres Kindes gemeinsam besprochen wird.
Eine Rückführung in die Familie kann ein ausdrückliches Ziel der Hilfe sein.
Ob und wann das möglich ist, hängt von der Entwicklung ab und wird gemeinsam mit Ihnen und dem Jugendamt geplant und vorbereitet.
Im Hilfeplangespräch legen Jugendamt, Familie, Ihr Kind und wir gemeinsam die Ziele und nächsten Schritte fest.
Als Eltern werden Sie dazu eingeladen und einbezogen – Ihre Sicht ist wichtig.
Das wird individuell im Hilfeplan vereinbart und richtet sich nach den Zielen der Hilfe.
Umgänge können – je nach Situation – frei oder begleitet stattfinden. Wir gestalten Besuche so, dass sie Ihrem Kind guttun.
Heimfahrten und Besuche zu Hause sind möglich, wenn sie im Hilfeplan vorgesehen sind.
Das besprechen wir gemeinsam mit Ihnen, Ihrem Kind und dem Jugendamt.
Ja. Schulbesuch und Ausbildung haben einen hohen Stellenwert.
Wir kooperieren eng mit Schulen, begleiten Übergänge und unterstützen bei den Hausaufgaben. Bei Bedarf organisieren wir zusätzliche Lernhilfe.
Wir bleiben mit der Schule in Kontakt, unterstützen beim Lernen und können bei Bedarf eine Schulbegleitung oder Lernhilfe organisieren.
Ziel ist, dass Ihr Kind einen Abschluss schafft.
kids24 hat einen eigenen psychologischen Fachdienst, der im Alltag präsent ist.
Bei Bedarf arbeiten wir zusätzlich mit niedergelassenen Therapeuten und der Kinder- und Jugendpsychiatrie zusammen.
Traumasensibel heißt: Wir verstehen schwieriges Verhalten als Folge belastender Erfahrungen, nicht als Böswilligkeit.
Bindungsorientiert heißt: Verlässliche, feste Bezugspersonen stehen im Mittelpunkt – denn stabile Beziehungen sind die Grundlage für Entwicklung.
Sicherheit hat bei kids24 höchste Priorität – mit klaren Schutzkonzepten und geschulten Fachkräften.
Es ist rund um die Uhr Betreuung vor Ort, auch nachts. Wir haben ein Schutzkonzept gegen Übergriffe und ein Beschwerdeverfahren, die der Heimaufsicht und dem Jugendamt vorliegen.
Es gibt einen Hausarzt (mit Erstuntersuchung bei der Aufnahme) und Kontakt zu Fachärzten.
Wir kooperieren u. a. mit dem Josefinum in Kempten und dem SPZ Memmingen. Impfungen erfolgen nach den offiziellen Empfehlungen, die freie Arztwahl bleibt möglich.
Dann kümmern wir uns sofort um die nötige Versorgung und informieren Sie als Eltern.
Wie und wann wir Sie erreichen, klären wir bei der Aufnahme.
Ja. Wir arbeiten weltanschaulich neutral und respektvoll gegenüber allen Kulturen und Religionen.
Beim Essen achten wir auf unterschiedliche Speisepläne, und religiöse Bedürfnisse werden berücksichtigt.
Wir haben Erfahrung mit Kindern und Jugendlichen aus vielen Ländern.
Es gibt Deutsch- und Sprachförderung, und bei wichtigen Gesprächen ziehen wir Dolmetscher hinzu.
Bei einer stationären Unterbringung wird das Kindergeld in der Regel im Rahmen der Kostenregelung berücksichtigt.
Die Einzelheiten klärt das Jugendamt mit Ihnen – wir beraten Sie gern, an wen Sie sich wenden können.
Die alltägliche Versorgung – von Mahlzeiten über Hygiene bis zur Begleitung im Alltag – übernehmen unsere Fachkräfte.
Was darüber hinausgeht, besprechen wir mit Ihnen und dem Jugendamt.
Nach der Zusage vereinbaren wir direkt einen Aufnahmetermin – ein Probewohnen gibt es nicht.
Wir nehmen uns Zeit, damit Ihr Kind gut ankommt, und zeigen ihm alles in Ruhe.
Ein Kennenlernen der Einrichtung ist nach Absprache mit dem Jugendamt möglich.
Sprechen Sie uns einfach an – wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und für einen ersten Eindruck.
Sprechen Sie uns an – Sie haben eine feste Ansprechperson.
Es gibt zudem ein Beschwerdeverfahren. Uns ist eine offene, ehrliche Zusammenarbeit wichtig, auch wenn es einmal Kritik gibt.
Handynutzung ist im Rahmen der Gruppenregeln möglich.
Telefonkontakt zwischen Ihnen und Ihrem Kind wird im Hilfeplan abgestimmt und ist ausdrücklich erwünscht, wenn er Ihrem Kind guttut.
Mit 18 endet die Hilfe nicht zwingend.
Für junge Volljährige gibt es Hilfen zur Verselbstständigung (§ 41 SGB VIII). Ob diese weitergeführt werden, entscheidet das Jugendamt gemeinsam mit Ihrem Kind.
Ja, Elternunterstützung ist Teil unserer Arbeit – in Gesprächen und im Hilfeprozess.
Es gibt Elterngespräche und – nach Vereinbarung – auch aufsuchende Elternarbeit oder Familientherapie, damit eine Rückkehr oder ein guter Kontakt gelingen kann.
Ja. Im Eltern-Kind-Angebot werden Eltern gemeinsam mit ihrem Kind begleitet, zum Beispiel bei der begleiteten Elternschaft.
Das Angebot wird passgenau mit dem Jugendamt vereinbart.
Ja. In unseren Mutter-Kind-Gruppen (§ 19 SGB VIII) werden junge Mütter und Väter mit ihrem Kind begleitet.
Ja. In unseren Mutter-Kind-Gruppen (§ 19 SGB VIII) werden junge Mütter und Väter mit ihrem Kind begleitet – mit eigenem Zimmer, Elterncoaching und Alltagshilfe, mit dem Ziel der Selbstständigkeit.
Für akute Notsituationen bieten wir Clearing und Inobhutnahme an.
Für akute Notsituationen bieten wir Clearing und Inobhutnahme an – einen sicheren Ort, an dem Ihr Kind zur Ruhe kommt, während gemeinsam mit dem Jugendamt der weitere Weg geklärt wird.
Ja. Wir gehen sorgfältig und nach den Datenschutzregeln mit allen persönlichen Informationen um.
Daten werden nur an die Beteiligten weitergegeben, die für die Hilfe zuständig sind.
Auch dann ist eine gute Zusammenarbeit möglich.
Gespräche können bei Bedarf auch per Telefon oder Video stattfinden, und Besuche planen wir so, dass sie für Sie und Ihr Kind machbar sind.
Sie erreichen uns telefonisch unter 0831 69719110 oder per E-Mail an welcome@kids24.de.
Wir antworten schnell und nehmen uns Zeit für Ihr Anliegen.
Ihre Frage war nicht dabei? Wir antworten schnell und persönlich.