Häufige Fragen für Kinder & Jugendliche
Wie läuft der Alltag ab, was darfst du, wer ist für dich da? Hier findest du ehrliche Antworten – in einfacher Sprache.
Es gibt feste Strukturen: gemeinsame Mahlzeiten, Schul- oder Ausbildungszeiten, Freizeit und Ruhezeiten.
Deine Betreuer begleiten dich dabei und sind Ansprechpartner für alles.
Ja. Kontakt zu deiner Familie wird mit dir, deinen Eltern und dem Jugendamt besprochen und gemeinsam geplant.
Besuche und Ausgänge sind Teil der Hilfeplanung.
Du kannst jederzeit mit deinen Betreuern oder der Gruppenleitung sprechen.
Wir haben feste Gesprächszeiten und lösen Konflikte gemeinsam – niemand muss alles mit sich selbst ausmachen.
Ja, nach Absprache. Es gibt Regeln für Besuch und Ausgang, die in der Gruppe gelten.
Deine Betreuer besprechen mit dir, was möglich ist.
In der Regel hast du deinen eigenen Rückzugsraum.
Das ist dein Platz, an dem du zur Ruhe kommen kannst. Wie genau das aussieht, hängt von der Gruppe ab – deine Betreuer zeigen dir alles, wenn du ankommst.
Ja. Dein Zimmer soll sich für dich nach deinem Zuhause anfühlen.
Du darfst es im Rahmen der Hausregeln einrichten und dekorieren. Sprich einfach mit deinen Betreuern, was möglich ist.
Unsere Wohngruppen bei kids24 sind bewusst klein – meist mit maximal acht jungen Menschen.
In einer Gruppe leben höchstens 8 Kinder oder Jugendliche zusammen. So kennt dich jeder beim Namen und du bekommst genug Aufmerksamkeit.
Das sind ausgebildete Fachkräfte wie Erzieher und Sozialpädagogen.
Es ist immer jemand für dich da – am Tag und in der Nacht.
Nein. Auch nachts ist immer eine Betreuungsperson im Haus, die du erreichen kannst, wenn etwas ist.
Das nennt man Nachtbereitschaft. Du bist also nie allein.
Nein, auf keinen Fall. Eine Wohngruppe ist ein Zuhause auf Zeit, kein Gefängnis.
Es gibt Regeln und Strukturen, die dir Sicherheit geben – aber du hast Freiräume, Freizeit und darfst nach Absprache rausgehen.
Ja, Schule oder Ausbildung gehören dazu – das ist wichtig für deine Zukunft.
Wir helfen dir dabei, einen guten Platz zu finden, und begleiten dich, wenn es mal schwierig wird.
Ja. Es gibt feste Hausaufgabenzeiten und deine Betreuer unterstützen dich beim Lernen.
Wenn du mehr Hilfe brauchst, können wir auch zusätzliche Lernhilfe organisieren.
Das ist kein Problem. Wir haben Erfahrung mit Jugendlichen aus vielen Ländern.
Es gibt Deutschkurse, und bei wichtigen Gesprächen organisieren wir Dolmetscher. Am Anfang helfen auch Zeichnen, Körpersprache oder Übersetzungs-Apps.
Wir kochen frisch und achten auf unterschiedliche Kulturen und Vorlieben.
Wenn du bestimmte Sachen aus religiösen oder kulturellen Gründen nicht isst, sag es uns einfach – wir nehmen darauf Rücksicht.
Ja. Bei uns sind alle Religionen und Kulturen willkommen.
Wir sind weltanschaulich neutral und respektieren, woran du glaubst und wie du lebst.
Ja. Dir steht Taschengeld zu. Deine Betreuer helfen dir auch dabei, mit Geld umzugehen und es einzuteilen.
Ja. Dir steht Taschengeld zu. Deine Betreuer helfen dir auch dabei, mit Geld umzugehen und es einzuteilen – das ist eine wichtige Übung fürs spätere Leben.
Eine Menge. Es gibt Freizeit zum Durchatmen, gemeinsame Aktivitäten und Ausflüge.
In manchen Häusern gibt es ein Spielzimmer, Tischtennis und eine Terrasse mit Grill. Das Allgäu mit Bergen und Seen ist direkt vor der Tür.
Ja. Wandern, Schwimmen, Radfahren, im Winter Schlitten oder Ski – das Allgäu ist wie ein großer Abenteuerspielplatz.
Dazu kommen kreative Angebote wie Malen, Musik und Basteln.
Dann gehen wir mit dir zum Arzt.
Wir arbeiten mit einem Hausarzt und mit Fachärzten zusammen. Bei der Aufnahme gibt es einen ersten Arzttermin. Impfungen machen wir nach den offiziellen Empfehlungen – natürlich in Absprache.
Mit deinen Betreuern, deiner Bezugsperson oder mit unserem psychologischen Fachdienst.
Diese Fachleute sind regelmäßig vor Ort. Du musst nichts allein mit dir ausmachen.
Wenn du das brauchst, ja. Wir haben einen eigenen psychologischen Fachdienst und arbeiten mit Therapeuten zusammen.
Es kann Einzelgespräche oder Gruppenangebote geben – immer passend zu dir.
Ja, das ist uns wichtig. Du wirst nicht einfach übergangen.
Deine Meinung zählt bei der Hilfeplanung, bei Regeln und im Alltag. Beteiligung nennt man das – und sie ist bei uns echt.
Im Hilfeplangespräch sprechen du, das Jugendamt, deine Familie und wir gemeinsam über deine Ziele und wie es weitergeht.
Deine Meinung ist dort wichtig, und wir bereiten dich gut darauf vor.
Du darfst dich beschweren – das ist dein gutes Recht.
Es gibt feste Wege dafür und Ansprechpersonen, die dir zuhören. Niemand darf dir deswegen Nachteile machen.
Wie lange du bleibst, ist individuell und wird im Hilfeplan mit dem Jugendamt geklärt.
Es hängt von deiner Situation und deinen Zielen ab und wird gemeinsam mit dem Jugendamt entschieden. Wir reden offen mit dir darüber, wie es weitergeht.
Ja, nach Absprache. Es gibt Regeln für Ausgang, die zu deinem Alter und deiner Situation passen.
Wir üben mit dir auch, Busse und Bahnen selbst zu nutzen.
Dann ist es am besten, du sprichst vorher mit uns.
Oft steckt etwas dahinter, das wir gemeinsam lösen können. Wir wollen, dass du dich sicher fühlst – und nehmen deine Gründe ernst.
Ja, ein bisschen schon. Kochen, Einkaufen und Aufräumen gehören dazu – nicht als Strafe, sondern damit du lernst, dich später selbst zu versorgen.
Das machen wir gemeinsam.
Handy und Internet sind erlaubt, aber es gibt Regeln, zum Beispiel zu Ruhezeiten.
Diese Regeln besprechen wir gemeinsam in der Gruppe, damit es für alle fair ist.
Deine Sachen gehören dir und werden respektiert.
Du hast deinen eigenen Platz dafür. Wenn dir etwas wichtig ist, sag es deinen Betreuern – wir passen darauf auf.
Streit kommt vor und ist normal – Betreuer helfen, Konflikte fair und ruhig zu klären.
Wichtig ist, dass wir gemeinsam eine Lösung finden. Deine Betreuer helfen dabei, dass ihr wieder miteinander reden könnt.
Auch dann musst du nicht von heute auf morgen alles allein machen.
Wir bereiten dich Schritt für Schritt auf das selbstständige Leben vor. In bestimmten Fällen kann die Hilfe auch nach dem 18. Geburtstag weitergehen.
Ja. Beim sogenannten betreuten Wohnen übst du Schritt für Schritt, einen eigenen Haushalt zu führen – mit Unterstützung im Hintergrund.
So wirst du immer selbstständiger.
Das machen wir gemeinsam. Briefe, Anträge oder Termine bei Ämtern können kompliziert sein.
Das machen wir gemeinsam. Briefe, Anträge oder Termine bei Ämtern können kompliziert sein – deine Betreuer begleiten dich dabei und erklären dir, worum es geht.
Dann gibt es bei uns ein besonderes Angebot für junge Mütter (und Väter) mit Kind.
Du bekommst ein eigenes Zimmer mit deinem Kind und Unterstützung dabei, ein guter Elternteil zu werden.
Ja, das ist möglich. Viele bleiben in Verbindung, und bei Bedarf gibt es auch eine Nachbetreuung.
Du wirst nach dem Auszug nicht einfach allein gelassen.
Aller Anfang ist ungewohnt, das ist ganz normal.
Deine Bezugsperson zeigt dir alles, stellt dir die anderen vor und ist für deine Fragen da. Du darfst dir Zeit lassen, anzukommen.
Du hast noch eine Frage? Wir sind für dich da.